„Im Bereich des Online Marketing liegt für unsere Branche noch so viel Potenzial“, betont Patrick Grunau, Bereichsleiter Politik, Kommunikation und Marketing der RehaVital Gesundheitsservice GmbH. „Das fängt bei einem gut gepflegten Google Business-Eintrag an, umfasst im Idealfall auf die Zielgruppe zugeschnittene Social Media-Auftritte und beinhaltet natürlich auch klassische Instrumente wie E-Mail-Marketing oder eine SEO- gepflegte Website. Bei unseren ersten Online Marketing Tagen möchten wir unseren Teilnehmern möglichst viele Anregungen für den eigenen Marketingalltag mitgeben – in einem lockeren Rahmen, der den Austausch untereinander fördert.“
Das zweitägige Event startete mit sechs Workshops, in denen Experten zu unterschiedlichen Online Marketing-Themen einen Überblick gaben, um danach Fragen zu beantworten und den Austausch untereinander zu dem jeweiligen Thema zu fördern.
Der Referent Flemming Milke der Agentur KlickPiloten aus Hamburg zeigte auf, weshalb Texten nach SEO-Standards so wichtig ist, wie man entsprechende Google-Keywords sinnhaft einbaut und wie Suchmaschinenwerbung am besten genutzt wird.
Drei weitere Workshops befassten sich mit konkreten Online-Marketinginstrumenten: Die Referentin Brigitte Hagedorn, Podcasterin der ersten Stunde, zeigte den Teilnehmenden, wie ein Podcast in fünf Schritten entsteht und verschiedene Plattformen zur Veröffentlichung sowie Produktionssoftware. Dabei freute sie sich auch über den Austausch mit Teilnehmenden, die gerade selbst einen Podcast starten möchten und dankbar Tipps der Expertin annahmen.
Julian Garcia, Chief Digital Officer der Werbeagentur KNSK, zeigte anschaulich, worauf es beim Social Media-Marketing ankommt: gezielte Kommunikation mit gutem Content, der anschließend auf die Tonalität des jeweiligen Kanals angepasst wird. Wichtig dabei sei, zu verinnerlichen, dass Social Media durchaus viel Arbeit bedeute. Lieber einen Kanal richtig bespielen, als viele nur halbherzig, sei die Devise.
Danylo Vakhnenko von der absolit Consulting führte wiederum die interessierten Teilnehmer:innen kompakt durch die Potenziale des E-Mail-Marketings. Er zeigte anschaulich, wie durch Interessenprofile Zielgruppen scharf segmentiert werden können, um die Instrumente des E-Mail-Marketings, wie Newsletter, Mailing oder Trigger Mails, passgenau und erfolgreich einsetzen zu können. Auch Vakhnenko betonte, dass guter und zielgruppenspezifischer Content unabdingbar sei und führte auf, wie man herausfinden kann, welche Inhalte für die Zielgruppe wirklich relevant und lesenswert sind.
Einen Überblick über die Bandbreite der Möglichkeiten des Online-Marketings für den Sanitätshaus-Fachhandel gab Guido Schreiner vom RehaVital-Mitglied Lettermann. Er gab den Teilnehmenden einen Einblick, wie das Lettermann-Marketing mit möglichst wenig Budget eine hohe Reichweite und Sichtbarkeit im Onlinebereich erreicht. Dabei tauschten sich die Teilnehmer:innen immer wieder auch über eigene Erfahrungen aus und diskutierten, gemeinsam mit dem Referenten, z.B. die Wichtigkeit der Crossmedialität ihrer Aktivitäten oder auch wie relevant Unternehmenswebsites in Zeiten von Google My Business und Social Media noch für die Neukundengewinnung und Sichtbarkeit im Netz sind.
Abends trafen sich die Teilnehmer:innen mit weiteren Interessierten aus der Branche zum RehaVital Pioneers Lab in der Hamburger Sternschanze. Bei dem zweiten After Work-Event der Reihe stellten Detlef Pypke, Founder-Geschäftsführer der Sanoa GmbH, Christof Witton, Geschäftsführer der CSE Healthcare GmbH, Yvonne Meier, Geschäftsführerin der Sani Kid GmbH sowie Richard Fobo, Geschäftsführer der CureVisions GmbH, auf der Bühne in kurzen Impulsvorträgen ihre Start-Ups und jungen Unternehmen vor. Anschließend tauschten sich Vortragende und Publikum bei Fingerfood und Getränken in lockerer Atmosphäre aus und hatten Zeit zum Netzwerken. „Es war inhaltlich wie atmosphärisch wirklich ein toller Abend!“, lobt Detlef Pypke von der Sanoa GmbH. „Unsere Branche bewegt sich – und auch wenn nicht alles glasklar vor uns liegt: Die Richtung stimmt. Vielen Dank an alle, die das ermöglicht haben.“