Mit laut Leipziger Messe mehr als 4.400 Kongress-Zugängen aus 93 Ländern – inklusive Mediatheknutzung – erwies sich die OTWorld.connect 2020 als globales virtuelles Ereignis. 52 Unternehmen aus 15 Ländern boten Innovation Showrooms an, die über 28.000 „Zutritte“ verzeichneten.
Große Resonanz erfahren habe die zur OTWorld.connect aufgelegte Mediathek. Bis 31. Januar 2021 blieb alle Vorträge des Weltkongresses abrufbar, genauso wie die Veranstaltungen des branchenpolitischen Forums sowie die Innovation Showrooms und die erfolgreichen 45 Industrieworkshops. Mehr als 15.000 Mal wurde allein auf die in der Mediathek gespeicherten Vorträge zugegriffen, das Online-Publikum von Mediathek samt Showrooms kam aus 49 Ländern.
„Inmitten der Corona-Krise ist es gelungen, mit der OTWorld.connect einen der größten medizinischen Kongresse des letzten Jahres samt Showrooms und Workshops der teilnehmenden Industrie digital auf die Beine zu stellen“, sagt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe, und ergänzt: „49 Prozent der Zugänge kamen aus dem Ausland. Wir haben damit unsere umfängliche Kompetenz unter Beweis gestellt und die gewonnenen Erfahrungen analysiert, adaptiert sowie weiterentwickelt. Deshalb wird die OTWorld gemeinsam mit den Partnern aus Industrie, Wirtschaft und Verbänden künftig ,digital erweitert‘. Es ist aber auch ein großer Wunsch der Branche, aktuelles Wissen endlich wieder persönlich auszutauschen – alle freuen sich auf das Wiedersehen in Leipzig!“
OTWorld 2022: Vor-Ort-Sicherheitskonzept – Impfungen – Tests
Mit 250 Beiträgen aus über 20 Ländern, branchenpolitischen Debatten sowie durch den weltweiten Zuspruch habe sich die OTWorld.connect 2020 zum „Leuchtturm des Wissens“ über moderne Hilfsmittelversorgung während einer Pandemie entwickelt. „Von Costa Rica über die Elfenbeinküste, Nepal, Peru und den Sudan bis Togo konnten wir uns ganz neue Zielgruppen erschließen“, sagt Alf Reuter, Präsident des Bundesinnungsverbands für Orthopädie-Technik (BIV-OT), des ideellen Trägers der OTWorld. „Für viele bot die Veranstaltung die einzige Chance, dringend benötigtes Knowhow über die Versorgung unter diesen schwierigen Bedingungen auf dem Stand der Technik zu erhalten.“
Der international gewachsene Bedarf an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungsaustausch habe sich deutlich gezeigt – gerade in Zeiten der Pandemie. Er ergänzt: „Im vergangenen Jahr haben wir bewiesen: Das Gesundheitshandwerk kann digital – und wie! Wir haben gezeigt, was mit digitalen Tools geht und wir haben die Grenzen erfahren: Hilfsmittelversorgung lebt vom Kontakt zum Patienten und vom persönlichen Austausch mit Kollegen. So sehr wir Videokonferenzen schätzen: Wir alle fiebern der Veranstaltung in Präsenz entgegen. Corona-Schnelltests und Impfungen eröffnen die Möglichkeit, wieder persönlich zusammenzutreffen – selbst wenn die Pandemie noch nicht völlig überstanden sein sollte. Ich gehe davon aus, dass unsere Zielgruppe – zu der nicht zuletzt medizinisches Personal mit hoher Verantwortung für Patientinnen und Patienten gehört – dann in hohem Umfang geimpft sein wird.“ Außerdem habe die Leipziger Messe mit „Safe Expo“ ein umfassendes, flexibles Hygienekonzept entwickelt.