Der weltweit größte Branchentreff mit 542 Ausstellern und 330 Referenten aus der ganzen Welt setzte Maßstäbe für die Prothetik, Orthetik, Orthopädieschuhtechnik, Technische Rehabilitation und den Fachhandel der Zukunft.
"Ich freue mich sehr, dass die OTWorld im Jahr der olympischen Spiele und den Paralympics hier in Leipzig wiederholt ihre Bedeutung als weltweit führender Branchentreff beweisen konnte", resümiert Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. "Hier wird Gesundheit aktiv gestaltet und die Weichen in der Hilfsmittelversorgung für Menschen mit und ohne Handicap gestellt. Zum Erfolg der Veranstaltung hat das neue Konzept mit dem integrierten Kongress auf 10.000 Quadratmetern inmitten der Fachmesse maßgeblich beigetragen. Hier wurde eine perfekte Plattform für den Austausch zwischen Industrie, Handwerk und Medizin geschaffen."
37 Prozent der Besucher reisten aus dem Ausland an. Jeder Zweite zählte zu den Top-Entscheidern. Einen Zuwachs verzeichnete hier der internationale Anteil. Zu den wichtigsten Zielen gehörten laut einer Besucherbefragung das Informieren über Neuheiten und Branchentrends, Wissenserweiterung sowie allgemeine Marktorientierung und Erfahrungsaustausch.
"Weltweit haben etwa 15 Prozent der Bevölkerung keinen Zugang zur Hilfsmittelversorgung oder werden nicht ausreichend versorgt. Dies entspricht etwa zwei Milliarden Menschen. Das ist eine Riesenherausforderung", erklärt Klaus-Jürgen Lotz, Präsident des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik. "Um Lösungen für den Zugang und die entsprechende Versorgungsqualität zu entwickeln, müssen Experten aus aller Welt zusammenkommen und sich austauschen. Technische Orthopädie heißt partnerschaftlicher, interdisziplinärer Austausch. Das gelingt der OTWorld in beispielloser Form. Hier wird der Spirit "Join the progress" in den Hallen gelebt und für die Realität umsetzbar gemacht."
Hochzufrieden über den Zuspruch zum Programm des Weltkongresses äußerte sich auch der Kongresspräsident von 2016, Prof. Dr. Frank Braatz. "Insbesondere die Ausrichtung des Kongresses am Alltag der Versorgung und der Schwerpunkt auf die Interdisziplinarität nach dem Motto ,Aus dem Fach für das Fach’ hat sich sehr bewährt." Neben den klassischen Schwerpunkten der Orthetik und Prothetik wurden die neu angebotenen Werkstattgespräche, Kurse und das Offene Forum sehr gut besucht und von den Kongressteilnehmern sehr gut angenommen. Auch die Kooperation des Weltkongresses mit zahlreichen Fachgesellschaften und Verbänden, wie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie und der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin sorgten wiederholt für die sehr hohe Qualität.