„Schnelle Hilfe bei Rückenschmerzen“ hieß es in den ersten beiden November-Wochen auf 60 Großwerbeflächen in Deutschland. Zum zweiten Mal hatten die Bauerfeind AG und die Rehavital Rückenschmerzen und die Möglichkeiten der Hilfsmittelversorgung in Szene gesetzt. Silvia Dethloff-Kuntze, Leiterin Marketing DACH der Bauerfeind AG, und Carola Richter, stellvertretende Bereichsleiterin Politik, Kommunikation & Marketing der Rehavital Gesundheitsservice GmbH, erklären die Idee und ziehen gemeinsam Bilanz.
GP: Sie haben die Großflächenwerbungen an unterschiedlichen Standorten präsentiert. Nach welchen Kriterien haben Sie diese ausgewählt?
Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Obwohl viele selbst oder Menschen in ihrem näheren Umfeld davon betroffen sind, fehlt oft das Wissen über orthopädische Hilfsmittel als eine mögliche Maßnahme und Chance auf Linderung. Wir wollten mit der Kampagne deutschlandweit präsent sein und hatten die Idee in den öffentlichen Raum zu gehen und an stark frequentierten Orten, wie Bahnhöfen, Hauptverkehrsstraßen oder Verkehrsknotenpunkten, Großflächenplakate zu platzieren. Die Auswahl fiel daher auf Standorte in Groß- und Mittelstädten mit mehreren Rehavital-Häusern, wie zum Beispiel Berlin, wo wir eine Fläche am S-und U-Bahnhof Zoologischer Garten bespielen konnten. Unser Ziel war es, dass Interessierte einen Anlaufpunkt in ihrer Nähe haben, um dem Impuls, sich zu informieren, unmittelbar folgen zu können. Eine Wiederholung in ihrem Sichtfeld und bekannten Umfeld.
GP: Wie haben die Sanitätsfachhändler an den jeweiligen Standorten die Kampagne unterstützt? Welche Maßnahmen haben sich besonders bewährt?
Der direkte Kontakt im Sanitätsfachhandel ist unverzichtbar und die wichtigste Unterstützung der Kampagne. Betroffene und Interessierte erfahren eine persönliche Fachberatung, haben die Möglichkeit, Bandagen und Orthesen auszuprobieren und die für sie passende Lösung zu finden. Um dies zu erreichen, haben wir auf den Plakaten einen QR-Code implementiert, der neben weiteren Informationen zu den vorgestellten Produkten Lumbotrain und Lumboloc Forte auch eine Filialsuche enthielt, über die Rehavital-Mitglieder in der Region gefunden werden konnten. Passend zur Out-of-Home-Kampagne haben wir den Mitgliedern auch Social-Media-Material zur Verfügung gestellt, das die Sanitätshäuser auf ihren eigenen Kanälen veröffentlichen konnten, um ihren Kundenstamm noch einmal gezielt anzusprechen.
GP: Wie bewerten Sie den Erfolg der Kampagne?
Den Erfolg messen wir an unserem Ziel, langfristig Aufmerksamkeit zu schaffen – für die Branche, ihre Leistungen und die Produkte. Die Kampagne ist für uns ein weiterer Schritt, Vertrauen in den Fachhandel und die Hersteller als Partner in der Rückentherapie aufzubauen. Dieser Prozess erfordert Engagement und Wiederholung. Es geht darum, die Menschen nicht nur zu informieren, sondern ihnen zu vermitteln, wie wichtig ein Ansprechpartner vor Ort ist – jemanden, der individuelle Lösungen anbietet, wirksame Qualitätsprodukte führt und sie auf ihrem Weg zu mehr Stabilität begleitet. Die Resonanz war positiv, und wir verzeichneten steigende Nutzerzahlen auf unseren Websites bei den Inhalten zur Rückentherapie und der Filialsuche. Die Kampagne hat uns gezeigt, dass wir durch eine gemeinsame Ansprache und Vernetzung Impulse setzen können. Das wollen wir mit einem Fokus auf Online-Marketing 2025 fortführen.