Wie die Leistungserbringer-Vereinigung mitteilt, hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2012 bestätigt und empfiehlt eine 50 %ige Ausschüttung des Unternehmensgewinns an die Gesellschafter. Der Start ins laufende Geschäftsjahr stimmt ebenso optimistisch. Das erste Quartal habe die Umsatzerwartungen deutlich übertroffen.
"Wir freuen uns über diese gute Entwicklung", erklärt Detlef Möller, Vorsitzender des Aufsichtsrats. "Sie bestätigt, dass unser Konzept der umfassenden Versorgung der Menschen vor Ort unverändert richtig ist." Die Nachfrage nach poststationärer, hochwertiger Versorgung der Menschen steige weiterhin überproportional und bestätige den Trend zu umfassender Versorgung der Menschen "aus einer Hand".
Die RehaVital erkennt folgende Herausforderungen:
– Die Ertragssituation aller Leistungserbringer im deutschen Gesundheitswesen sei durch den enormen Preisdruck der Krankenkassen bei Vertragsverhandlungen und bei Ausschreibungen sowie den steigenden Rohstoffpreisen für Hilfsmittel deutlich geschwächt. RehaVital will das Bestreben der Mitglieder, diesen wirtschaftlichen Druck durch Optimierung aller Unternehmensprozesse und durch einen strategischen Einkauf auszugleichen, ohne die Qualität der Versorgung der Menschen zu gefährden, unterstützen.
– Die Hersteller von Standard-Hilfsmitteln der Rehabilitation und Mobilität haben in den letzten Jahren verstärkt ihre Fertigung nach Asien verlegt, um dem Preisdruck zu begegnen. Diese Entscheidung habe allerdings die Risiken globaler Beschaffung erhöht. RehaVital arbeite daher mit ausgewählten Lieferanten an strategischen, langfristigen Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette.
– Die Leistungserbringer haben sich in den letzten Jahren auf die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen bei eigenen Verträgen nach Verhandlung, Beitritt oder Ausschreibung eingestellt. RehaVital sieht sich veranlasst, weiterhin vehement die Interessen ihrer Mitglieder gegen den Versuch einzelner Krankenkassen zu verteidigen, die geltenden Rahmenbedingungen zu unterlaufen