Der Anstieg des Einkaufsvolumens setzt sich aus den Bereichen Rehabilitation (+12,9%), Homecare (+15%), typische Sanitätsfachhandelsprodukte (+7%) Orthopädie und Kinderhilfsmittelversorgung (+10,5%) und Medizintechnik (+8,7%) zusammen, teilt die Leistungserbringer-Gruppe mit. Die Gruppenbonusquote konnte durchschnittlich über alle Bereiche hinweg um 5% gesteigert werden (2015: 4,7%). Die Anzahl der Filialen der Mitgliedsbetriebe ist um rund 15% auf 598 (2015: 522) Filialen gestiegen.
„Mit unserem hervorragenden Jahresergebnis haben wir eine gute Basis geschaffen, um uns weiterhin strategisch an den Marktanforderungen auszurichten“, sagte RehaVital Geschäftsführer Ralf Kaspar Kemmerling. „Durch konsequente Entscheidungen zur Profilschärfung und eigene Konzepte am Markt, werden wir unsere Position als führende Verbundgruppe im Hilfsmittelmarkt auch in diesem Jahr weiter auszubauen.“
Im Jahr 2016 wurde das Schulungskonzept der RehaVital-Akademie mit Weiterbildungsangeboten zu allen Unternehmensbereichen ausgebaut. Bis Ende 2016 qualifizierte die Akademie 328 Schulungsteilnehmer zu Fachberatern. Hierzu zählten 226 Fachberater im Bereich Schlaganfall, 91 im Bereich PädiVital (Kinderversorgung) und elf Fachberater in der ambulanten Beatmungsversorgung.
Das neue Schulungsformat in Zusammenarbeit mit Lieferanten im Versorgungsbereich der PG 18.99 Kranken- und Behindertenfahrzeuge wurde initiiert und mit zwei Kursen im Jahr 2016 und zwei weiteren Schulungen in diesem Jahr umgesetzt.
Die RehaVital setzt auch künftig auf eigene Konzepte am Markt. Mit dem Versorgungskonzept Schlaganfall habe sie ein Novum in der Branche geschaffen. Eine eigene gesundheitsökonomische Studie habe den Nachweis über die Nutzenpotentiale beim Thema Schlaganfall erbracht und die Vorteile des Schlaganfall-Konzeptes für Patienten, Krankenkassen und Sanitätshäuser dargelegt. Weitere Versorgungskonzepte gibt es für die Kinderversorgung und COPD-Betroffene.